Wenn bei der Hausratversicherung der Janitos Versicherung im Tarif Glasversicherung eine Prämie trotz wiederholter Versuche nicht per Lastschrift eingezogen werden kann, darf der Versicherer die Lastschriftvereinbarung in Textform kündigen. Dann müssen offene und künftige Beiträge selbst überwiesen werden – auch Bankgebühren für fehlgeschlagene Einzüge können in Rechnung gestellt werden.
Hat es der Versicherungsnehmer zu vertreten, dass eine oder mehrere Prämien trotz wiederholtem Einziehungsversuch nicht eingezogen werden können, ist der Versicherer berechtigt, die Lastschriftvereinbarung in Textform (z. B. E-Mail, Telefax oder Brief) zu kündigen.
Der Versicherer hat in der Kündigung darauf hinzuweisen, dass der Versicherungsnehmer verpflichtet ist, die ausstehende Prämie und zukünftige Prämien selbst zu übermitteln.
Durch die Banken erhobene Bearbeitungsgebühren für fehlgeschlagenen Lastschrifteinzug können dem Versicherungsnehmer in Rechnung gestellt werden.
7. Prämie bei vorzeitiger Vertragsbeendigung
Was bedeutet das konkret?
Klappt der Lastschrifteinzug wiederholt nicht, weil es der Versicherungsnehmer zu vertreten hat, kann der Versicherer das Lastschriftverfahren in Textform beenden. Danach müssen die offene und künftige Beiträge eigenständig überwiesen werden. Kosten, die die Bank für gescheiterte Einzüge berechnet, kann der Versicherer weitergeben.
Häufige Fragen
Wann darf der Versicherer die Lastschriftvereinbarung kündigen?
Wenn der Versicherungsnehmer es zu vertreten hat, dass eine oder mehrere Prämien trotz wiederholtem Einziehungsversuch nicht eingezogen werden können.
In welcher Form erfolgt die Kündigung der Lastschriftvereinbarung?
In Textform, zum Beispiel per E-Mail, Telefax oder Brief.
Was passiert nach der Kündigung des Lastschriftverfahrens?
Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, die ausstehende Prämie und zukünftige Prämien selbst zu übermitteln. Darauf hat der Versicherer in der Kündigung hinzuweisen.
Können mir Bankgebühren für fehlgeschlagene Einzüge berechnet werden?
Ja, durch die Banken erhobene Bearbeitungsgebühren für fehlgeschlagenen Lastschrifteinzug können dem Versicherungsnehmer in Rechnung gestellt werden.